Brand Design

Mit allen Sinnen genießen

Brand Design ist die sinnliche Transformation der Marke, des Markenimage oder auch der Dienstleistung. Für den Wiedererkennungswert Ihrer Marke spielt ein konsistentes Brand Design eine elementare Rolle, denn Kunden und Interessenten entscheiden in einem ersten Augenblick, ob ein Produkt oder Angebot ihre Aufmerksamkeit regt oder ob sie schon – meist nur einen Klick entfernt – nach dem des Mitbewerbers schauen. Brand Design ist also der Türöffner für den Kaufentscheidungsprozess.

Wie wichtig Brand Design ist, lässt sich an erfolgreichen Marken leicht feststellen: Wer einmal ein Brand Design für sein Unternehmen, sein Produkt oder seine Dienstleistung auf dem Markt etabliert hat, behält es in der Regel ein Markenleben lang bei. Coca-Cola, Ritter Sport, Nivea oder Audi sind international bekannte Beispiele für ein gelungenes Brand Design. Zufall oder Strategie? Und was macht ein gutes Brand Design überhaupt aus, was gehört alles dazu und braucht man das zu Zeiten von Social Media und Online-Marketing heutzutage überhaupt noch? Wir fassen für Sie das Wichtigste zum Thema einmal übersichtlich zusammen.

  • Was ist Brand Design?
  • Welche Elemente gehören alle zu Brand Design?
  • Wer braucht Brand Design?
  • Wie wird ein Brand Design entwickelt? Das vierundzwanzigsieben-Konzept
  • Was gehört auf die Brand Design Checkliste?

Was ist Brand Design?

Die Absicht von Brand Design ist, die Einzigartigkeit der eigenen Marke herauszustellen und gegenüber anderen abzugrenzen. Brand Design, als ein Teil eines professionellen Marketings, nutzt dafür alle Möglichkeiten, die mit den Sinnen wahrgenommen werden können. Design bezieht sich hier also nicht nur auf die Optik, sondern auch auf haptische, akustische, olfaktorische oder gustatorische Merkmale eines Produkts.

Aber Vorsicht, Brand Design wird oft und gern mit Corporate Design verwechselt. Die Beiden können sich durchaus ähneln, überschneiden oder gar sowohl als auch sein. Aber während Brand Design die Markenidentität verkörpert, steht das Corporate Design gleich für das ganze Unternehmen. So gehört beispielsweise Coca-Cola zur The Coca-Cola Company, Ritter Sport zur Alfred Ritter GmbH & Co. KG, Nivea zur Beiersdorf AG und Audi zum Volkswagenkonzern.

Brand Design - Corporate Design

An diesem Beispiel ist sehr schön zu sehen, dass Brand Design und Corporate Design gleich, ähnlich oder völlig unabhängig voneinander sein können. Denn gerade bei Konsumgütern vertreibt ein Unternehmen oft verschiedene Markenprodukte. Das Logo ist jedoch nur eine Komponente des Brand Design.

Welche Elemente gehören alle zu Brand Design?

Alles, was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können, kann für ein erfolgreiches Brand Design genutzt werden. Visuell betrifft das beispielsweise das Logo, die gewählte oder eigens kreierte Schrift, aber auch eine feste Auswahl an Farben sowie bestimmter Formen oder Gestaltungsmerkmale. Das Coca-Cola Logo mit den beiden geschwungenen ‚C’s am Anfang existiert bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts und auch Nivea setzt bereits seit über 100 Jahren auf die blaue Dose mit weißem Schriftzug – und das weltweit.

Alles, was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können, kann für ein erfolgreiches Brand Design genutzt werden. Visuell betrifft das beispielsweise das Logo, die gewählte oder eigens kreierte Schrift, aber auch eine feste Auswahl an Farben sowie bestimmter Formen oder Gestaltungsmerkmale. Das Coca-Cola Logo mit den beiden geschwungenen ‚C’s am Anfang existiert bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts und auch Nivea setzt bereits seit über 100 Jahren auf die blaue Dose mit weißem Schriftzug – und das weltweit.

Aber auch die haptische Wahrnehmung spielt eine entscheidende Rolle. Um auf unsere Beispiele zurückzukommen, ist die Coca-Cola Flasche mit ihrem Hüftschwung eine wahre Design-Ikone. Selbst im Dunkeln oder in zerbrochenem Zustand lässt sie sich eindeutig identifizieren. Sie ist Alltagsgegenstand und Designobjekt gleichermaßen und hat es sogar bis ins New Yorker Museum of Modern Art geschafft. Zur Haptik zählt außerdem etwa die Auswahl des Papiers für Drucksachen oder die Konsistenz eines Produktes, wie zum Beispiel ein Sahnejoghurt auf der Zunge zergeht.

Doch denken Sie nicht, die Akustik würde beim Brand Design keine Rolle spielen. Ein einprägsames Bespiel für akustisches Brand Design ist der altbekannte Werbe-Jingle der Telekom: Da-Da-Da-Di-Da. Mittlerweile setzt die Telekom nicht mehr auf monotone und technisch klingende Sounds. Die Zeiten ändern sich, Marketing auch! Im High-end Bereich wird sogar auf jede Kleinigkeit geachtet, so beispielsweise auch auf das Zischen beim Öffnen einer Getränkedose oder der Klang der schließenden Autotür.

Quiz: Wie viele Marken erkennen Sie sofort?

Bei den olfaktorischen und gustatorischen Elementen, denken die meisten sicher an Lebensmittel. Und natürlich, wer möchte schon etwas essen oder trinken, dass nicht auch gut schmeckt und riecht. Doch gerade bei den olfaktorischen Elementen geht Brand Design noch viel weiter. Jeder Geruch kann in ein Produkt eingebaut oder verstärkt werden: Alte Bücher, hochwertige Kleidung oder der Geruch einer echten Ledercouch. Nachhelfen ist erlaubt, schummeln jedoch verboten: Wenn das Produkt nicht stimmig ist, kann auch mit dem angenehmsten Duft kein nachhaltiger Erfolg generiert werden.

Wer Braucht Brand Design?

Die Zeiten heute sind schnelllebig. Manch einer mag sich fragen, ob in Zeiten von Online- und Influencer-Marketing ein nachhaltiges Brand Design überhaupt noch Sinn macht. Und falls ja, welchen Stellenwert und welche Form Brand Design haben soll. Wir beantworten das mit einem ganz klaren: „Ja, gerade heutzutage ist Brand Design wichtig!“ Gemäß einer Studie der Missouri University of Science and Technology erlangen wir in weniger als einer zweizehntel Sekunde einen ersten Eindruck und bereits nach etwa 2,6 Sekunden landen unsere Augen dort, was uns am meisten beeinflusst. Als Marke müssen also sehr schnell wiedererkennbar sein.

Zeit ist also in Bezug auf Brand Design ein einflussreicher Faktor. Das stellt besonders das visuelle Brand Design in den Mittelpunkt, das als direkter Eyecatcher absolut entscheidend ist. Auch kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen von denen der Mitbewerber abgrenzen und herausstellen müssen, profitieren von Brand Design. Da sollten Sie nichts dem Zufall überlassen!

Wie wird ein Brand Design entwickelt? Das vierundzwanzigsieben-Konzept

Soweit die Theorie. Aber wie machen wir das bei vierundzwanzig-sieben denn nun konkret, damit ein potenzieller Kunde in den vollen Genuss des Brand Designs kommt? Um nochmal darauf zurückzukommen: Nein, erfolgreiches Brand Design ist kein Zufall, das ist das Ergebnis von Strategie. Deshalb geht es auch bei uns nicht nur darum, dass das Brand Design chic ist. Wir entwickeln marktorientiertes, zielgerichtetes und ästhetisches Design, das klar kommuniziert, aber flexibel in der Anwendung ist und das zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Marke und Ihrer Zielgruppe passt.

„Die Menschen kaufen keine Waren und Dienstleistungen. Sie kaufen Beziehungen, Geschichten und Magie.“

All das, was Ihre Marke optimal in Szene setzt, ist unsere Spezialität. Dabei berücksichtigen wir auch die strategische und soziale Positionierung ebenso wie die unterschiedlichen methodischen Möglichkeiten, die ein Produkt oder eine Dienstleistung bieten – siehe auch Brand Awareness und Brand Voice. Ausgehend von den Basis-Eigenschaften, die ein erfolgreiches Brand Design ausmachen stellen wir unseren Kunden anfangs eine ganze Menge Fragen. Beispielsweise:

  • Was ist das Herz Ihrer Marke? Zweck, Vision, Aufgaben, Werte.
  • Was bleibt, was wird erneuert, was wird neu geschaffen? Zum Beispiel: Logo, Typo, Farbpalette und darüber hinaus möglicherweise Fotos, Grafiken, Icons oder Datenvisualisierung.
  • Wo soll die Reise hingehen? Fahrplan mit welchen Mitteln welche Ziele in welcher Zeit erreicht werden sollen.

Und dann geht es auch schon los: Gemäß der gemeinsam festgelegten Ziele werden unsere kreativen Köpfe aktiv. In stetigem, konstruktivem Austausch innerhalb unseres Teams aber auch immer in Kontakt mit unseren Kunden kreieren wir ein Mood Board.

Sind alle Brand Design-Elemente entworfen und ist man sich über das Mood Board einig, übersetzen wir das Design in Konzepte für jene Assets, die für den Kunden eine Rolle spielen, zum Beispiel Dokumente, Print-Materialen, Online Kanäle, Website etc.. Die Zusammenfassung dessen wird ein umfassendes Brand Design Manual, das der Kunde an die Hand bekommt. Hier ist alles genau aufgeführt: Größen, Farben, Positionen des Logos; Schriftarten, Schriftschnitte, Layouts, Hauptfarben, Sekundärfarben, Komplementärfarben, Bilderwelten für verschiedene Zwecke oder auch fertige Präsentationsvorlagen – immer mit Beispielen versehen, sowohl wie es sein sollte als auch wie nicht. Das Ziel ist, dass Kunden damit arbeiten können und auch die Mitarbeiter schnell wissen, wie etwas aussehen soll und wie nicht.

Was gehört auf die Brand Design Checkliste?

Was bei Brand Design alles beachtet werden muss, hier nochmal in der Übersicht:

  1. Markenbotschaft
  2. Persönlichkeit und Geschichte
  3. Zielgruppe
  4. Farbpalette
  5. Typo
  6. Logo
  7. Bildmaterial (Fotografie, Grafik, Icons, Daten)
  8. Geschmack und Geruch
  9. Klang
  10. Unverwechselbarkeit, Einprägsamkeit, Skalierbarkeit, Flexibilität, Konsistenz

Nicht immer braucht jede Marke alles. Manchmal reicht schon eine kleine Veränderung, um Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung ein individuelles Design zu verleihen. Wir sind spezialisiert auf Online-Marketing für Dienstleistungsunternehmen aus den verschiedensten Branchen und stellen Ihr Angebot garantiert ins rechte Licht. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir kreative, moderne, technische oder auch traditionelle Logos, Websites, Webshops, Präsentations- und Druckvorlagen.

Melden Sie sich einfach bei uns: Schließlich muss auch das beste Angebot in den Weiten des Internets erst einmal gefunden werden.

Was uns sonst noch beschäftigt:

Brand Design
Blog

Brand Design

Mit allen Sinnen genießen Brand Design ist die sinnliche Transformation der Marke, des Markenimage oder auch der Dienstleistung. Für den Wiedererkennungswert Ihrer Marke spielt ein

Weiterlesen »
Brand Voice
Blog

Brand Voice

Hört, hört! Der Ton macht die Musik Brand Voice ist die sogenannte Stimme einer Marke. Gemeint sind sowohl der Stil als auch die Art und

Weiterlesen »
Brand Awareness
Blog

Brand Awareness

Ich heisse, also bin ich. Brand Awareness ist ein Begriff aus der Marktforschung und gibt den Bekanntheitsgrad einer Marke an. Die wiederum ist vor allem

Weiterlesen »
Referenzen

Carolin Giesecke RAUMDESIGN

Interior Design ist sowohl fachlich als auch emotional anspruchsvoll. Beide Faktoren sollten sich auch auf der Website widerspiegeln. Die Webpräsents wurde von uns komplett neu gestaltet und bei WordPress erstellt – selbstverständlich voll responsiv.

Weiterlesen »
Referenzen

Osteopathie Praxis Siegburg

Für die Praxis für Physiotherapie und Osteopathische Techniken entwickelten wir „from sctach“ einen komplett neuen Webauftritt. Beim Layout wurde auf eine voll responsive Website geachtet und der Content nach Keyword-Recherche SEO optimiert angelegt.

Weiterlesen »
Referenzen

ADVIA

Das Erstellen von Blogs und Newsbeiträgen, die Konzeption von Kampagnen sowie die Betreuung und Contentpflege der Website und Social Media Kanäle, erfolgt stets in enger Abstimmung mit dem gesamten ADVIA-Team.

Weiterlesen »